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Generationenübergreifend: Unsere Familie

Auf unserem Hof leben drei Generationen. Die Hofübergeber Anna und Gottfried sind in Pension, helfen aber entsprechend ihrer Möglichkeiten am Hof mit. Vor allem viele Kleinigkeiten rund um Haus und Hof werden von ihnen erledigt. Geführt wird der Betrieb von Hildegard und Gottfried.

Hildegard, die gelernte Hotel- und Gastgewerbe­assis­tentin, ist die gute Seele am Hof. Die DirektvermarktungMehr erfahren
und der Kontakt mit den Kunden sind ihre Leidenschaft. 2014 schloss sie die Ausbildung zur Meisterin des ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement ab und ist seither Vollzeit am Hof tätig.

Gottfried ist Landwirtschaftsmeister und kümmert sich neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister um den Stall und um die Feldarbeit. Durch seine langjährige Erfahrung entstehen hochqualitative Urprodukte. Sein Wissen als gelernter Bäcker und Konditor kann er in der neu eingerichteten Backstube nutzen.

Die Kinder Klemens, Magdalena und Christina sind noch in Ausbildung, begeistern sich ebenfalls für die Produktion von biologisch erzeugten Lebensmitteln und bringen sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten bereits innovativ in den Betrieb ein.

Geschichte: Ein Haus mit langer Tradition

1700 wurde unser Hof das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Hof vlg. Hausleitner war seit jeher schon ein Nebenerwerbs- und Direktvermarktungsbetrieb. Früher wurden noch 2 bis 3 Milchkühe gehalten, deren Milch direkt an Kunden aus der Nachbarschaft verkauft wurde. 1995 wurde der Betrieb auf Bio umgestellt und mit der Mutterkuhhaltung begonnen. Von Anfang an wurden alle Kälber direktvermarktet. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb dann von HildegardMehr erfahren
und Gottfried übernommen und stetig vergrößert. 2003 wurde erstmals Dinkel angebaut. Nach dem Stallumbau 2007 wurde die Rinderherde von 7 auf ca. 15 Kühe aufgestockt. Durch stetiges Wachstum und Zupachtung von Flächen wurde die Getreideproduktion und Rinderhaltung weiter ausgebaut. Um den hohen Ansprüchen moderner Direktvermarktung gerecht zu werden, wurde 2018/19 ein Getreidekühllager, eine hofeigene Schaumühle und ein Bio-Hofl aden errichtet.

Tradition und Innovation unter einem Dach

Der Bio Bergbauernhof Heinz liegt nur wenige Minuten außerhalb von Weiz in der Gemeinde Thannhausen. Die Betriebs- und Flächenstruktur ist sehr klein. Derzeit bewirtschaften wir 24 ha landwirtschaftliche Nutzfläche aufgeteilt auf 40 Feldstücke. Die Eigenfläche begrenzt sich auf 5,5 ha, wovon 3,5 ha auf Wald entfallen und 2 ha umliegende Weidefläche sind. In unserem Stall leben 15 Kühe mit ihren Kälbern und der Stier Olav. Auf den Wiesen rund um unseren Hof finden sich noch Hühner, unter anderem in einem mobilen Hühnerstall.

Vorn dabei: Unsere Mühe wird belohnt

Unser leidenschaftlicher Umgang mit Bio wird geschätzt und Preise wie die „Bäuerin des Jahres 2017” oder auch das Finale des „Bio Award Steiermark” zeugen von unserem Bestreben, nur allerbeste Qualität zu liefern. Bio bedeutet für uns, einfach rundum glücklich zu leben. Schau’ einfach bei uns rein...

Bio Award Steiermark 2019 https://www.youtube.com/watch?v=3xRt65v_2tg

Expertenwissen

WEICHWEIZEN (TRITICUM AESTIVUM)

Der Weichweizen gilt heute neben dem Reis als die wichtigste und meist kultivierteste Getreideart weltweit. Der heutige Weizen entstand durch Kreuzung aus den Ur-Arten Einkorn, Emmer und Dinkel. Durch Züchtung entstanden sehr viele verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften und hohem Ertragspotenzial.

Expertenwissen

DINKEL (TRITICUM SPELTA)

Der Dinkel wird auch Spelz oder Veesen genannt! Bevor er vom Weizen auf Grund seiner bescheidenen Ertragslage verdrängt wurde, war er lange Zeit die Hauptgetreideart unserer Breiten. Dinkel entstand durch Mutation von Hartweizen und Einkorn und stammt aus Asien. Obwohl Dinkel Gluten enthält, wird er häufig besser vertragen als Weichweizen.

Expertenwissen

ROGGEN (SECALE CEREALE)

Roggen hat aufgrund seines niedrigen Ertrags stark an Bedeutung verloren. Trotzdem finden wir ihn oft als Bestandteil in Misch- oder Roggenbroten. Roggen ist schwer verdaulich und hat eine geringe Backfähigkeit, aus diesem Grund ist zum Backen von Roggenbrot unbedingt Sauerteig erforderlich. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes bleibt Roggenbrot lange frisch und ist wertvoll für die Verdauung.

Expertenwissen

BUCHWEIZEN (FAGOPYRUM ESCULENTUM)

Der Echte Buchweizen, auch Heidenkorn, Heiden oder ugs. „Hoadn“ genannt, ist kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Da Buchweizen in vielen Eigenschaften dem Getreide ähnlich ist und ähnlich verwendet wird, wird der Buchweizen in die Gruppe der Pseudogetreide eingeordnet. Buchweizen ist glutenfrei und daher eine gute Alternative bei Unverträglichkeit (Zöliakie). Aufgrund des fehlenden Glutens hat der Buchweizen jedoch keine gute Backfähigkeit. Durch Zugabe von Flohsamenschalen wird zB. Buchweizenbrot flaumiger.

Expertenwissen

STEIRISCHE KÄFERBOHNE (PHASEOLUS COCCINEUS L.)

Die Käferbohne gehört zur Familie der Leguminosen, wird auch Feuerbohne genannt und kommt ursprünglich aus den Hochländern von Guatemala und Nordmexiko. Seit dem 19. Jhdt. wird sie in der Steiermark kultiviert. Da die Käferbohne bis zu 5 Meter lange Ranken bildet, benötigt sie eine Rankhilfe. Früher wurden sogenannte Bohnenstangen dafür verwendet. Heute wird die Käferbohne auf Spalieren oder in Kombinationskultur mit Mais als Rankhilfe angebaut.

Expertenwissen

STEIRISCHER ÖLKÜRBIS (CUCURBITA PEPO VAR. STYRIACA)

Der Kürbis ist botanisch gesehen eine Beere und stammt aus Mittel- und Südamerika. Ursprünglich waren die Kürbiskerne von einer verholzten Schale umgeben. Um 1880 entstand in der Nähe von Gleisdorf durch eine zufällige Mutation eine Kürbissorte mit dünner weicher Schale. Der Steirische Ölkürbis war geboren! Kürbiskernöl aus der Steiermark ist weltweit für seine dunkel grüne Farbe und den nussigen Geschmack bekannt. Für einen Liter Kernöl benötigt man ca. 2,5 kg Kerne.

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STYRIA BEEF

Die Premium-Rindfleischmarke der steirischen BioBauern. Alle Tiere stammen aus Mutter kuhhaltung, dh., die Kälber leben direkt im Familien verband und erhalten die Milch von den Muttertieren. Aufgrund des Schlachtalters von 10-12 Monaten und der Kastration der männlichen Tiere ist bestes zartes Fleisch garantiert. Das Futter stammt grundsätzlich aus eigener Landwirt schaft. Strenge unangemeldete Kontrollen garantieren die Einhaltung der Richtlinien